Gesetzliche Vorschriften

Die Energieeinsparungsverordnung (EnEV)  und die DIN 4108 Teil 7 geben Grenzwerte für die Luftdurchlässigkeit eines Gebäudes vor.

EnEV

§ 6 (Dichtheit, Mindestluftwechsel) Abs. 1, Anlage 4 Nr. 2


Bei der Bestimmung der Luftdurchlässigkeit eines Gebäudes (nach DIN 13829) darf der gemessene Volumenstrom bei einer Druckdifferenz von 50 Pa, bezogen auf das beheizte Luftvolumen folgende Werte nicht überschreiten:

 

Bei Gebäuden ohne Raumlufttechnische Anlagen: 3,0 h-1

 

Bei Gebäuden mit Raumlufttechnischer Anlage: 1,5 h-1

 

Die Durchführung der Messung ist in der „DIN 13829 Bestimmung der Luftdurchlässigkeit von Gebäuden“ geregelt.

 

Der n50 (die stündliche Luftwechselrate bei 50 Pa) gibt an, wie oft das Gebäudevolumen pro Stunde durch die Undichtigkeiten ausgetauscht wird.

DIN 4108 Teil 7

DIN 4108 Teil 7: 4.4 (Anforderungen an Luftdichtheit)