Öfen für feste Brennstoffe - wie heize ich richtig?

Richtiger Brennstoff

Verwenden Sie nur den für Ihre Feuerstätte geeigneten Brennstoff. Eine Kohlefeuerstätte ist nicht für das Verheizen von Holz geeignet und umgekehrt.

Für eine möglichst rußarme Verbrennung sollte der Brennstoff so trocken wie möglich sein. Lagern Sie den Brennstoff jedoch nicht direkt neben oder auf der Feuerstätte (Brandgefahr). Anheizholz sollte kurz und sehr klein gespalten sein (ca. 15 cm lang und etwa so dick wie ein Bleistift).

Verbrennen Sie niemals Abfälle, Verpackungen, Sägespäne, Tannennadeln oder Ähnliches in einer häuslichen Feuerstätte!

Reinigung und Pflege der Feuerstätte

Wie alle Feuerstätten sollten auch Öfen für feste Brennstoffe regelmäßig gereinigt werden. Ruß- und Ascheablagerungen vermindern den Heizeffekt der Feuerstätte. Besonders bei Kachelöfen sollten daher regelmäßig die Rauchzüge innerhalb des Ofens gereinigt werden.

Falls Sie Schäden oder Undichtigkeiten an Ihrem Ofen entdecken, so lassen Sie diese so bald wie möglich von einem Fachmann beheben. Typische Schäden sind defekte Roste oder Innenausmauerungen oder undichte Feuerungstüren.

Sollten Sie regelmäßig Rußansätze an den Innenseiten der Feuerungstüren vorfinden, so wird der Ofen sehr wahrscheinlich falsch bedient. Die richtige Bedienung finden Sie im Folgenden.

Bedienung der Feuerstätte

Kachelöfen

Kachelöfen sind Speicheröfen und nicht für eine Dauerbefeuerung geeignet. Die Schamotteauskleidung im Inneren und die Kacheln speichern die Wärme während der Feuerung und geben diese nach und nach an den Raum ab. Es gibt Kachelöfen sowohl mit als auch ohne Rost im Feuerraum.

Dauerbrandöfen

Dauerbrandöfen haben eine vergleichsweise geringe Speicherfähigkeit für Wärme. Die Heizwirkung dieser Öfen lässt schnell nach, wenn die Verbrennung beendet ist.